Glossar

 

Breakpoint, Responsive, SEO? Wenn Sie bei diesen Begriffen nur Bahnhof verstehen, sind Sie hier richtig. Wir erklären die wichtigsten Begriffe aus Digitaldesign und Printdesign.


A

A/B-Test

A/B-Tests werden eingesetzt, um zwei oder mehrere Varianten einer Website bzw. eines Elementes in Bezug auf die Conversion-Rate (Verhältnis zwischen Website-Besuchern und getätigten Transaktionen) im Livebetrieb zu testen. Einfach ausgedrückt sehen bspw. 50 % der User Variante A (z. B. grüner Call-to-Action-Button) und die anderen 50 % sieht Variante B (z. B. roter Call-to-Action-Button). So kann der Website-Betreiber feststellen, welche Variante besser funktioniert oder konvertiert.

AdWords

AdWords ist das Online-Werbeprogramm von Google. Website-Betreiber können Anzeigen erstellen, welche bei Eingabe bestimmter Keywords oberhalb der normalen oder generischen Suchergebnisse angezeigt werden. Das Abrechnungsprinzip ist simpel: klickt ein User auf eine AdWords-Anzeige, zahlt der Werbende einen vorher definierten Betrag. Ist ein gewisses Tagesbudget an Werbekosten aufgebraucht, wird die Anzeige erst wieder am Folgetag geschaltet. Der Werbende hat somit die volle Kostenkontrolle und erhält über Statistiken die Möglichkeit zur Auswertung seiner Anzeigen.

Adaptive Design

Unter Adaptive Design versteht man die nicht-fließende Anpassung der Website bzw. der Inhalte auf verschiedene Bildschirmgrößen. Das Design passt sich an bestimmten Breakpoints an, welche im Code der Website festgelegt sind. In der Regel orientiert man sich dabei an den Auflösungen der meist genutzten Endgeräte bzw. Bildschirmen. Adaptive Design bzw. Adaptive Websites werden oft mit Responsive Websites verwechselt, welchen ein fluides und flexibles Layout zugrunde liegt.


B

Backlink

Ein Backlink ist eine Verlinkung von einer Website A auf eine Website B. Die Position im Suchmaschinen-Ranking von Website B kann durch Backlinks spürbar verbessert werden. Je mehr Backlinks auf eine Website verweisen, desto besser wird das Ranking sein. Immer vorausgesetzt, die verlinkenden Websites haben eine hohe inhaltliche Qualität.

Below the fold

heisst soviel wie »unterhalb des Falzes« und kommt ursprünglich aus der Zeitungsindustrie. Der Begriff wird heute auch im Rahmen der Website-Usability verwendet und bezeichnet alle Inhalte, die man erst durch das Scrollen sehen kann, also Inhalte, die unterhalb des eigentlichen sichtbaren Bereiches liegen. Für eine gute Usability (Nutzerfreundlichkeit) ist es wichtig, sich bereits im Konzeptprozess Gedanken darüber zu machen, welche Bestandteile einer Seite sofort erfassbar sein müssen.

Breadcrumb-Navigation

Eine Breadcrumb-Navigation hilft dem Nutzer sich auf einer Website zu orientieren. Der Pfad befindet sich meist im oberen Bereich zwischen Header (Logo, Navigation) und Content (Inhalte, wie z. B. Überschrift, Artikel, Video) und zeigt dem Nutzer, an welcher Stelle der Website er sich gerade befindet.

Breakpoint

Um dem User die bestmögliche Ansicht einer Website zu bieten, müssen sich die Inhalte der Website an bestimmte Breiten des Browsers bzw. Endgerätes anpassen. Dafür können Breakpoints im Code einer Website angegeben werden. Sie markieren die Breiten (in Pixel), an denen sich das Layout anpassen soll.

Burger-Icon

Das Burger-Icon ist ein Symbol für das Navigationmenü einer (mobilen) Website oder App und hat mit der Verbreitung des responsiven Designs Einzug gehalten. Es besteht in der Regel aus drei horizontalen übereinanderliegenden Linien. Hinter diesem Icon verbirgt sich die Navigation der Website. Dieses Navigationskonzept hat sich auf mobilen Endgeräten durchgesetzt. Auf vielen Websites, die einen ästhetischen Ansatz verfolgen, wird das Burger-Icon bereits gerne in der Desktop-Version eingesetzt. Die platzsparende Variante ist je nach Zielgruppe allerdings mit Vorsicht zu genießen, da der User zunächst einen Klick tätigen muss, um das eigentliche Menü der Website zu sehen. Für eine gute Usability sollten bei Desktop-Versionen die wichtigsten Navigationspunkte in einer klassischen Navigationsleiste sofort und ohne eine Aktion des Users sichtbar sein.


C

Call-to-Action

Call-to-Action-Elemente werden eingesetzt, um Nutzer zu einer Aktion zu bewegen. Sei es bspw. die Aufforderung zum Kauf eines Produktes oder die Anmeldung zu einem Newsletter. Call-to-Action-Elemente können in verschiedenen Formen und Medien auftreten. Im Online-Bereich werden sie meistens durch Buttons oder Bilder dargestellt.

Content Creation

Unter Content Creation versteht man die Entwicklung von qualitativ hochwertigen Inhalten für eine Website. Dazu gehören bspw. Texte, Bilder und Videos. Das Interesse eines Nutzers kann durch hochwertigen Content gesteigert werden, was sich wiederum positiv auf Zufriedenheit, Verbundenheit und Vertrauen des Nutzers auswirkt.

Content-Management-System (CMS)

Ein Content-Management-System (Redaktionssystem) ist eine webbasierte Softwarelösung und dient der Verwaltung und Organisation von Website-Inhalten. Mit Hilfe eines CMS können Inhalte ohne Programmierkenntnisse selbst gepflegt und verändert werden. Bekannte Content-Management-Systeme sind Contao, Typo3 und Wordpress. Alle drei Systeme bietet Im Neuland in Abhängigkeit des Projektes an.

Corporate Design (CD)

Das Corporate Design ist der visuelle Teil der Corporate Identity eines Unternehmens. Dazu gehören in erster Linie das Logo bzw. Markenzeichen, Geschäftspapiere, Visitenkarten, Website und Werbemittel. Mit einem einheitlichen Corporate Design möchte ein Unternehmen in der Öffentlichkeit bzw. innerhalb der Zielgruppe ein möglichst positives Bild und eine große Bekanntheit erreichen.

Corporate Identity (CI)

Die Corporate Identity beschreibt die Identität eines Unternehmens. Teilbereiche sind z. B. Corporate Design (visuelle Identität), Corporate Behavior (Verhalten gegenüber der Öffentlichkeit) und Corporate Communication (Unternehmenskommunikation nach innen und aussen).


D

Druckveredelung

Unter Druckveredelung versteht man die Aufwertung von Druckerzeugnissen durch spezielle Veredelungstechniken. Ein Briefpapier kann beispielsweise mit einer glänzenden Beschichtung oder mit einer Prägung veredelt werden. Druckveredelungen verleihen Druckerzeugnissen einen hochwertigen und individuellen Eindruck.

Duplicate Content

Von Duplicate Content wird gesprochen, wenn mehrere Websites gleiche oder ähnliche Inhalte aufweisen. Suchmaschinen, wie z. B. Google, erkennen Seiten mit nahezu identischen Inhalten. Befinden sich identische Inhalte innerhalb einer Website, so kann dies zu einem deutlich schlechteren Ranking bei Suchanfragen führen.

Detailtypografie

Satz ist nicht gleich Satz. Ob im Digitalbereich oder im Printbereich sind Texte mit guter Detailtypografie besser leserlich und verursachen weniger Leseabbrüche. Im Wesentlichen wird dies durch ein optimales Zusammenspiel von Schriftgröße, Satzbreite, Zeilenabstand und Laufweite im Lesetext erreicht.


F

Flat Design

Flat Design zeichnet sich durch einen minimalistischen Gestaltungsstil aus, der sich in den letzten Jahren im User Interface Design etabliert hat. Merkmal ist die Reduzierung der Gestaltungselemente auf das Wesentliche, womit die Funktionalität und der Inhalt einer Website in den Fokus gerückt wird. Realitätsnahe Elemente, wie z. B. Schattierungen und Texturen, werden im Flat Design nicht eingesetzt.

Footer

Der Footer (dt. Fußzeile) ist am Ende einer Website zu finden. Meist beinhaltet dieser Bereich mindestens den Link zum Impressum, Kontakt, Datenschutz und AGB. Werden zusätzlich alle Themenkategorien einer Website in den Footer gesetzt, so spricht man von einem Mega-Footer. Dadurch wird der Nutzer nochmals »abgeholt« und er bekommt einen Überblick über die Themen der Website.


H

Homepage

Fälschlicherweise wird eine Homepage mit der gesamten Website gleichgesetzt. Dabei ist die Homepage nur die Startseite einer Website. Alle weiteren Seiten bezeichnet man als Unterseiten oder Subpages.


K

Keyword

Keywords (dt. Schlüsselwörter) werden vom Nutzer in das Eingabefeld von Suchmaschinen eingegeben, um eine Website zu finden. Für eine gute Platzierung bei den Suchergebnissen müssen entsprechende Keywords auf der eigenen Website richtig eingesetzt werden.


L

Landingpage

Landingpages sind Onlineauftritte, die nur aus einer einzigen – meist sehr langen - Seite bestehen (siehe auch One-Pager). Gewöhnlich kommen sie bei Werbekampagnen zum Einsatz und bewerben ein bestimmtes Produkt, Ereignis oder Thema. Ziel einer Landingpage ist, den Nutzer zu informieren und zum Handeln aufzufordern, bspw. zum Kauf eines Produktes.

Logo

Ein Logo ist Bestandteil des Corporate Designs und gibt dem Unternehmen oder der Marke, in Form eines grafischen Zeichens, ein Gesicht. Es kann aus einer Bild- oder Wortmarke bestehen, oder eine Kombination aus beiden Elementen.


M

Microsite

Microsites sind kleinere Themen- oder Produktwebsites, die ein bestimmtes Thema oder Produkt ausführlich behandeln und unabhängig von der Haupt-Website fungieren. Der Inhalt einer Microsite ist umfangreicher als bei Landingpages. Sie besitzen eigene Unterseiten und Menüpunkte.

Mockup

In der Kreativbranche werden Mockups (dt. Nachbildung, Modell) dazu verwendet, das Design oder die Idee eines Produktes oder einer Website zu visualisieren und zu präsentieren, indem es realitätsnah dargestellt wird.

Megamenü

Megamenüs sind große, meist seitenbreite Dropdown-Menüs (Aufklapp-Menüs) und ermöglichen die Abbildung meist zweidimensionaler Navigationsstrukturen (Hauptnavigation und Untermenüpunkte). Vor allem Websites mit vielen Unterseiten profitieren von Megamenüs, da wichtige Inhaltspunkte auf einem Blick erkennbar sind. Mit professionell gestalteten Megamenüs bekommt der Nutzer einen schnellen Überblick über mehrere Ebenen.


O

One-Pager

One-Pager sind Websites, die nur aus einer Seite bestehen. Die Besonderheit ist, dass der Nutzer nur durch scrollen alle Inhalte erfassen kann. Dadurch wird die Nutzerführung vereinfacht. Eine mit Sprungmarken versehene Navigation hilft dabei zu den entsprechenden Themenbereichen zu gelangen.


P

Prototyping

Prototypen werden im Webdesign-Prozess dazu verwendet, die Nutzerführung und das Interface einer Website interaktiv zu testen. Sie sind grafisch sehr weit an das Endprodukt angelehnt, d. h. Schriften, Farben und Inhalte sind weitgehend final definiert.


R

Responsive

Responsive Design ist die fluide Anpassung der Inhalte einer Website auf verschiedene Bildschirmgrößen. Im Gegensatz zu »Adapative Design« passt sich das Layout bei einer responsiven Darstellung fließend an unterschiedliche Bildschirmgrößen optimal an.


S

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Bei SEO werden Maßnahmen entwickelt, um Websites eine höhere Platzierung bei den Suchergebnissen zu schaffen. Eine höhere Platzierung im Suchergebnis führt zu einer schnelleren Auffindbarkeit der Website. Aktuell spricht man von etwa 200 Kriterien, die Google in einen Algorhytmus einbezieht um so für den suchenden Nutzer ein optimiertes Ranking auszugeben.

Sticky Navigation

Eine Sticky Navigation beschreibt ein am oberen Rand fixiertes Menü, welches stets sichtbar bleibt und einen schnellen Zugriff auf die Navigation erlaubt.


T

Template / Web Templates

Website-Templates sind fertige Webdesigns, die bei der Erstellung von Websites helfen und nur noch mit eigenen Texten, Bildern und Videos gefüllt werden müssen. Auf der einen Seite lassen sich durch Templates schnell gebrauchsfertige Websites erstellen, auf der anderen Seite sind individuelle, auf den Inhalt bezogene Anpassungen, nur sehr beschränkt durchführbar. In manchen Fällen sind die Umbauarbeiten kostenintensiver als eine individuell programmierte Website.


U

USP (Unique Selling Proposition)

Ein USP ist ein Alleinstellungsmerkmal eines Produktes oder einer Dienstleistung. Um auf dem Wettbewerbsmarkt einen langfristigen Erfolg zu erzielen, muss sich dieser eindeutig von der Konkurrenz abheben.

User Experience (UX)

Unter User Experience versteht man das gesamte Erlebnis eines Nutzers bei der Interaktion mit (digitalen) Medien. Bei UX geht es nicht nur um eine einwandfreie Bedienung einer Anwendung, sondern auch darum den Nutzer emotional anzusprechen. Dieser muss sowohl vor als auch nach der Anwendung einen positiven Eindruck erhalten.

User Interface (UI)

Das User Interface (dt. Benutzeroberfläche) ermöglicht die Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Dazu gehören beispielsweise Websites und Apps. Ein gutes User Interface muss optisch ansprechend, strukturiert und verständlich sein.

Usability

Unter Usability versteht man die Benutzerfreundlichkeit bei Interaktionen zwischen Mensch und Maschine. Eine gute Usability zeichnet sich durch eine einfache, schnelle und effiziente Bedienung der Benutzeroberfläche aus.

User Centered Design (UCD)

User Centered Design ist die nutzerorientiere Gestaltung von Produkten. Der Nutzer wird aktiv im Designprozess miteinbezogen, indem die Bedürfnisse des Nutzers bei der Gestaltung berücksichtigt werden. Das Zusammenspiel von Analyse, Design und Evaluation sind im UCD unabdingbar. Ziel ist es, eine hohe Usability und User Experience zu schaffen.


W

Wireframing / Wireframes

Wireframes werden bei der Gestaltung von Websites eingesetzt. Der Wireframe-Prozess dient dazu, die Anordnung von Inhalten, wie z. B. Logo, Text, Buttons oder Navigation, zu definieren und somit ein Grundgerüst für das spätere Design zu schaffen. Wireframes werden sehr skizzenhaft in Form von Kästen und Linien dargestellt. Die grafische Gestaltung (bspw. Farben, Schrift etc.) wird in diesem Schritt nicht berücksichtigt. Beim Wireframing liegt der Fokus auf der Strukturierung und Benutzerführung einer Website.

Website-Performance

Unter Website-Performance versteht man die Ladezeitdauer einer Website. Je kürzer die Ladezeit, desto besser ist die Performance, und umso zufriedener ist der Nutzer beim Surfen der Website. Zudem ist die Website-Performance entscheidend für weitere Aspekte. Dazu gehört u. a. die Anzahl an Besuchern, die Verweildauer des Nutzers auf einer Website und die Tätigkeit von Aktionen (bspw. die Anmeldung für einen Newsletter).

Webfonts

Webfonts sind Schriften zur speziellen Anwendung im Webbereich. Durch Webfonts können Websites auf jedem Computer in derselben Schrift dargestellt werden. Demnach ist es nun möglich, Websites mit unterschiedlichen Schriften zu gestalten, die zum einen zum Unternehmen passen und zum anderen auch einen Wiedererkennungswert schaffen.